Dr. Fahn (FWG): CSU gefährdet Arbeitsplätze in Alzenau

Solarwirtschaft: »Schockiert« über die Regierungspläne

Alzenau   Dr. Hans Jürgen Fahn, Landtagsabgeordneter der Freien Wähler, war mit dem Alzenauer Stadtrat Peter Lenhardt bei der Solarfirma Schott in Alzenau zu Gast.

Die Betriebsräte Berthold Martin und Peter Kleinsorge sagten, dass die von der Bundesregierung ab dem 1. Juli geplante weitere Kürzung der Solarförderung um 16 Prozent zu einer massiven Gefährdung des Solar Standorts Alzenau führen wird, berichtet Fahn in seiner Pressemitteilung.

Keine Branche in Deutschland habe in so kurzer Zeit solch massive Kürzungen hinnehmen müssen. Die Folge seien zunächst Kurzarbeit und dann der Beginn eines Abbaus der derzeit 600 Arbeitsplätze bei der Firma Schott und weiterer Solarfirmen in Alzenau. Auch seien viele Vorlieferanten im Rhein-Main-Gebiet, insbesondere in der Glas- und Kunststoffindustrie, davon betroffen. Die FWG ist »schockiert von den Plänen der Bayerischen Staatsregierung«, so Dr. Fahn. Im Umweltausschuss des Bayerischen Landtags hätten CSU und FDP einen Antrag der Freien Wähler abgelehnt. Ähnlich wie die SPD fordere die FWG Planungssicherheit ohne Kürzungen für das Jahr 2010.

»Für die Opposition im Bayerischen Landtag ist diese Entscheidung der Koalition absolut unverständlich und außerdem kontraproduktiv, denn Ministerpräsident Seehofer hatte sich bei der Eröffnung der Handwerksmesse am Mittwoch dieser Woche ebenfalls massiv gegen die Pläne der Bundesregierung ausgesprochen«, so Dr. Fahn, der Seehofer Populismus vorwirft.

red Main netz 09.03.2010

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